Max Gangl im Porträt

Max Gangl lebt und arbeitet in Wien, Kärnten, Slowenien, Kroatien, der Toscana, der Schweiz,  Berlin, Groß Britannien, Spanien, der Provence und New York.

1946         in Kärnten – Mauthen geboren

1970 -      Studium an der Hochschule für angewandte Kunst bei
1976        Prof. R. Knesl und Prof. W. Bertoni

1974        Arbeitsstipendium des Landes Kärnten
1976        Theodor Körner Preis Bildhauerei
1982        Theodor Körner Preis Graphik
2003        Einladung von Prinz Charles auf Gut Highgrove (Malstudien)

Seit 1972 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Die Arbeiten befinden sich im Besitz von:

Prinz Charles, Queen Elisabeth, König Juan Carlos von Spanien, Mayor Michael Bloomberg, Albertina, Stadt Wien, BUK, Preußischer Kulturbesitz Berlin, Stadt Klagenfurt, Stadt Villach, Land Kärnten, Stadt Wolfsberg, Gemeinde St. Kanzian, Gemeinde Arriach, Kärntner Sparkasse, Ronald Lauder u. Serge Sabarsky/New York, Arnold Schwarzenegger, Schömer Bau Max, Ba-Ca, Raika, IBM, Kunsttrans Wien, Hans Dichand, Bayer-Leverkusen, Schweizer Bankges., Dagmar Koller und Helmut Zilk, Omya, Gerot Pharm. Wien, Fazio Int. Ltd New York, ESG-Heimat Villach, Rotes Kreuz Hermagor, Österreichische Nationalbank Klagenfurt, ÖDK Ktn, Lowe Lintas GGK Wien, Gemeinde Hagenbrunn, SVA Wien, Wiener Stadthalle, INVEST Vermögensverwaltung, Casinos Austria, B.A.I., Casino Velden, Jacques Lemans, Aphrodite Bauträger AG, LKH Villach, Kabeg Kärnten, Donaucity AG Wien, PORR AG Wien, Kabelwerk Wien, Dr. Stefan Zadeyan, Ing. Peter Fleißner, Fam. Ellen Hoberg, Ing. Raimund Orsario, Mario Adorf, Porr AG Wien, Karl Heinz Grasser, Asfinag AG, Aura Bau, Notariatskanzlei Dr. Zerdik Wien, Bundeskanzler Mag. Werner Faymann, Dr. Helmut Gansterer, Bürgermeister Dr. Michael Häupl Wien, Alpine Mayreder AG, Atlas Copco MAI GmbH, Treibacher Industrie AG, Dr. Helmut Marko, Eliot Spitzer (USA), Hanno Soravia, Dr. Tilo Berlin, Hypo Alpe Adria Zagreb, Fam. Popotnik, Hotel Sava Slowenien, DDr. Schubert, Warmbaderhof Villach, Susanna Mayerhofer, Apotheker Alexander Telesko, Dietrich Mateschitz, Wiener Städtische Versicherung, Donauversicherung, Sammlung Reinhard Diethard, Sammlung Ingrid Flick, Lienz Stadtgemeinde, Wihast Wien und St. Pölten, Öbau Mössler, Mössler Transporte, Buwog Baugenoss. Bürgermeister Gerhard Visotschnig (Neuhaus), Arch. Dr. Heinz Neumann, Herrn Arch. Dr. Josef Moser, Henkel, Mag. Christian Rosenthal, Privatsammlungen...


Apple Time

Max Gangl reduziert seine Skulpturen auf das Wesentliche ohne den Blick für die Schönheit der Form zu verlieren. Er arbeitet sozusagen mitten in den Stein hinein und nimmt Kraft seiner künstlerischen Vertiefung mit dem Werkstoff das weg, was zu viel vorhanden ist. Der Apfel steht in seiner runden Form als Symbol für die Mutter Erde.


Monolith

Max Gangls Monolithen sind Meilensteine, historische Erdakkupunktursteine und Richtungsweiser für die Zukunft. 


Landschaftsimpressionen

Wenn Max Gangl nicht im Marmorbruch Krastal Steine bearbeitet, dann zieht es ihn in den Süden, in Regionen der Toscana, aber auch nach Slowenien, Istrien, Frankreich oder an die Algarve wo er sich neue Inspirationen für seine Bilder holt. Der Künstler malt auf Leinwänden oder auf handgeschöpftem Papier mit eigenem Wasserzeichen. Vor allem durch die Verwendung von lichtechten Öl- bzw. Gouache- und Aquarellfarben, echter Chinatusche und echtem Blattgold wird eine stärkere Ausstrahlung der Bilder erreicht.


New York 2006

Von Dr. Helmut Gansterer 
Chefredakteur und Herausgeber von „Trend“

Ich entdeckte Max Gangl als Geschätzten des gemeinsamen Freundes Peter Kurtz. Dieser ist persönlich und beruflich (via Lauder, eine der kunstliebsten US-Familien) sensibel für merkwürdige, des Merkens würdige Künstler.

Berührend später die Max Gangl-Anmutung von Renaissance-Vielfalt: Harte körperliche Arbeit im eigenen Steinbruch-Atelier, angespannte Arbeit an der Mal-Staffelei, weiche Arbeit in Schrift und Rede über die eigene Kunst und deren universelle Umhüllung.

Überwältigend das sonnige Motiv “Central Park”, das als Fakt und gelegentlicher Traum gültig ist. SO WAR ES. Das Bild ist richtig bis tief in die Schichtungen des Urgrunds der Empfindungen: Der pointilistisch aufgelöste Park, die farbperspektivisch blassen Wolkenkratzer im Hintergrund, die schärfer gezeichneten Ballone der Ideen, die im pastoralen Biotop aufflogen. Dieses Bild, wie manches andere, ist eine Abschrift meines Gehirns durch die Hand des Malers Max.

Richtig die Ausweitung der Kunst ins Leistbare. Kluge Künstler erkennen nicht nur das Ewige, auch das Gebotene der Zeit. Cool die Idee der polierten Murano-Äpfel. Mag sich jede Sünderin und jeder Paris was dabei denken. Mein Apfel wird geradlinig den Arbeitsplatz meines Apple-Computers schmücken. Manchmal werde ich die limitierte Gangl-Armbanduhr tragen, ob sie zum Outfit passt oder nicht. Wenn dann noch vis-a-vis ein Gangl-Gemälde an der Wand hängt, werden drei Kunstwerke aus einer Hand mein Stehpult zum Stonehenge machen.